Ein persönlicher Hinweis von Josua Schütz
Die Auszeiten im Amazonas waren für mich eine prägende und wunderschöne Zeit, die inzwischen ihren Abschluss gefunden hat. Heute konzentriere ich mich vollständig auf mein Bildungsprojekt Schule mit KI und begleite Lehrpersonen auf ihrem Weg in die Welt der Künstlichen Intelligenz.
Der Urwald wird vielerorts abgeholzt, weil Landflächen für den Anbau von Gärten und Monokulturen benötigt werden. Die ansässige Bevölkerung spürt meist keine negative Auswirkung von dem Trend, da die Luft im und um den Urwald über eine gute Qualität verfügt. Da der Urwald jedoch die "Lunge der Erde" ist und die globale Bevölkerung auf intakten Urwald angewiesen ist, versuchen verschiedene Menschen und Organisationen weltweit, einen Beitrag an die Urwaldaufforstung beizusteuern. Ein kleiner Einblick, in welche Richtung mein Beitrag geht.
Auf Google Maps kann man über die Jahre gut erkennen, wie sich die ursprünglich illegale und später legalisierte Cacao Plantage "Tamshi" ausgebreitet hat.
Eine Drohnenaufnahme zeigt die Tamshi-Plantage von oben, die viele Fussballfelder gross ist. Millionen von Bäume wurden hierfür gerodet. Wertvolles Holz wurde verkauft und der Rest wurde verbrannt.
Tamshi ist heute ein für die lokale Bevölkerung wichtiger Arbeitgeber, der viele Mitarbeiter aus dem Dorf Tamshiyacu beschäftigt.
Nebst der grossflächigen Urwaldrhodung gibt es auch ganz viele Kleinbauern, die ihre Urwaldparzelle rhoden, um Platz zu gewinnen, den sie für eine gewisse Zeit benötigen.
Manchmal wird der Urwald auch für die Produktion von Kohle gerodet und danach liegen diese kahlen Flächen nutzlos brach, die Josua bepflanzen respektive aufforsten möchte.
Die Samen von Bäumen werden gesammelt und in Töpfe gesäht.
Kleine Bäume werden in grössere Töpfe umgetopft.
Unter einem vor Sonne und Regen geschützten Unterstand werden die Pflanzen kultiviert, damit diese später effizient auf kahlgeschlagenen Flächen angebaut werden können.
Etwas bereits grössere Stecklinge stehen bereit, um mit der Schubkarre zum Ort gefahren zu werden, wo sie gesetzt werden sollen.
Auf dieser gerodeten Parzelle werden junge Bäume gepflanzt.
Bei der Bepflanzung wird ein Loch gegraben und dieses wird mit Dünger sowie lockerem Humus versehen.
Der junge Baum wird gepflanzt und gegossen, damit er gute Startbedingungen an seinem neuen Standort besitzt.
Baum für Baum wird mit Hilfe von ansässigen lokalen Bewohnern gepflanzt.
Mit den Einnahmen der Perureisen lässt Josua für jeden einzelnen Gast 100 Bäume von lokalen Bewohnern pflanzen und aufziehen.