Ein persönlicher Hinweis von Josua Schütz
Die Auszeiten im Amazonas waren für mich eine prägende und wunderschöne Zeit, die inzwischen ihren Abschluss gefunden hat. Heute konzentriere ich mich vollständig auf mein Bildungsprojekt Schule mit KI und begleite Lehrpersonen auf ihrem Weg in die Welt der Künstlichen Intelligenz.
Eigentlich ist die Erfindung respektive Einführung oder das zugänglich machen von Strom ein zweischneidiges Schwert. Denn viele können bestätigen, dass das Leben vor dem Strom besser war. Wie ist das gemeint? Als ich jeweils für einen Monat in den Urwald kam und dort eine Auszeit machte, war die viel effektiver, als es noch keinen Strom gab. Mit dem Strom kam das Licht und man musste sich nicht mehr an den Tagesrhythmus des Sonnenlichts halten. Plötzlich konnte man sein Handy, den Laptop sowie die Akkus für die Drohne laden und man musste nicht mehr darauf achten, sparsam mit dem wenigen verfügbaren Strom umzugehen. Und wo dann auch der Strom da war, war es ein kleiner Schritt, schnelles Starlink-Internet einzuführen. Denn die Antenne und der Router hatten nun genügend Elektrizität, um die Datenbrücke vom Urwald in die weite Welt herzustellen. Wo vorher eine Auszeit im Urwald ganz einfach und entspannt war, musste man nun gut darauf achten, nicht ins Hamsterrad zurückzufallen.
Die Komponenten kauften wir in Iquitos und transportierten sie mit dem Boot nach Tamshiyacu.
Der Verkäufer testet die Komponenten und zeigt uns, wie wir sie zusammenstecken müssen.
6217 Soles hat die Investition gekostet.
Der Sohn des Konstrukteurs half mit, Kabel von Haus zu Haus zu verlegen.
Hier zu sehen sind Inverter, Solarwandler und zwei grosse Batterien.
Die Solarzelle wurde für die Montage auf dem Dach vorbereitet.
Über zwei Bretter wurde die Solarzelle hochgezogen und am Dach befestigt.
Während 12 Stunden pro Tag liefert die Solarzelle genug Strom für jeden erdenklichen Zweck.