Cacao-Plantage
Dorf Tamshiyacu | Amazonas | dicke Bäume | Iquitos | Kohleproduktion | Affeninsel | Fischmarkt | Cacao-Plantage
Dorf Tamshiyacu | Amazonas | dicke Bäume | Iquitos | Kohleproduktion | Affeninsel | Fischmarkt | Cacao-Plantage
Rund um Tamshiyacu prägen vor allem kleine, lokale Kakaoplantagen das Landschaftsbild, die meist von Familien oder Dorfgemeinschaften in traditioneller Weise bewirtschaftet werden. Der Kakao wächst hier eingebettet im Regenwald, oft in Mischkulturen mit Bananen, Maniok oder Fruchtbäumen, was den Boden schützt und die Biodiversität erhält. Die Arbeit erfolgt grösstenteils von Hand – vom Ernten der Kakaoschoten über das Fermentieren bis zum Trocknen der Bohnen – und folgt überliefertem Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Für viele Familien in Tamshiyacu ist der Kakao eine wichtige, wenn auch bescheidene Einnahmequelle und zugleich ein Beispiel dafür, wie Landwirtschaft im Einklang mit dem Amazonasurwald funktionieren kann.
Der Kakaobauer aus der Region Tamshiyacu erntet reife Kakaoschoten direkt vom Baum. Die gelben und grünen Früchte hängen dicht am Stamm und an den Ästen – typisch für die kleinbäuerlichen Kakaoplantagen im peruanischen Amazonasurwald.
Ich habe dem Kakaobauer ein paar Kakaoschoten abgekauft und esse jeden Tag den Inhalt einer solchen Frucht. Sie schmeckt süss, saftig und leicht bitter - eine wunderbare Kombination von Geschmacksrichtungen. Kakaoschoten bzw. Kakao enthalten viele Flavanole (sekundäre Pflanzenstoffe), insbesondere Epicatechin, die nachweislich einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben können.